Die nachstehenden aufgeführten Regelungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Mietverträge

Hausboot LuBea green water (     ) oder Lubea blue water (     )

Uecker Service GmbH & Co. KG,  Charterbasis LuBea

Eine Reservierung und ein Vertrag werden nur gültig

1) wenn der Vermieter den vom Mieter unterzeichneten Vertrag erhalten hat
2) wenn der Mieter den vom Vermieter unterzeichneten Vertrag bekommen hat

Der vollständige Mietpreis ist 6 Wochen vor Mietbeginn fällig. Hat der Mieter nicht bezahlt, behält sich der Vermieter das Recht vor, die Buchung ohne Rückzahlung zu stornieren.

1) Der Rücktritt vom Vertrag muss schriftlich erfolgen
2) Die Zahlungspflicht bleibt in vollem Umfang bestehen. Es wird eine Reiserücktrittskostenversicherung  empfohlen.
3) Der Mieter kann innerhalb von 2 Wochen nach Vertragsabschluß zurücktreten, falls der Rücktittstermin nicht  näher als 8 Wochen vor dem Übergabetermin liegt. Bei Rücktritt wird grundsätzlich eine Bearbeitungsgebühr von 150,00 € in Rechnung gestellt

der Vermieter verpflichtet sich, das gemietete Hausboot zum Mietbeginn dem Mieter sauber, mit gefüllten Tanks für Wasser und Treibstoff, sowie einer gefüllten Gasflasche zu übergeben. Kann der Vermieter, auch ohne sein Verschulden das Boot nicht zu Beginn der Miete übergeben, so ist er zur zeitanteiligen Rückzahlung des Mietpreises verpflichtet.

Treten während der Mietzeit ohne Verschulden des Mieters Schäden oder Ausfälle am Boot auf, die eine Fortsetzung der Fahrt  nicht gestattet,so hat der Vermieter nach Bekanntwerden der Sache innerhalb von 24h den Mangel abzustellen. Für das Hausboot besteht eine Haftpflicht-und Kaskoversicherung.

Die Kaskoversicherung ist mit  einer Selbstbeteiligung von 1000,00 € pro Schadenfall abgeschlossen.

Der Mieter hinterlegt vor der Übernahme des Bootes eine Kaution in Höhe der Selbstbeteiligung bei Schadensfällen.

Der Vermieter kann einen Teil des Betrages oder den Gesamtbetrag einbehalten, wenn Schäden am Boot verursacht wurden, wenn das Boot in einem stark verschmutzten Zustand zurückgegeben wird, wenn die Ausstattung verloren, gestohlen oder beschädigt ist, oder einem Dritten Schaden zugefügt wurde, so dass die Haftung der Vermieter als Besitzer des Hausbootes in Anspruch genommen wird.

1) Vorraussetzung: Der Mieter versichert, die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen,die für die Durchführung der von ihm geplanten Fahrt sind, zu besitzen. Der Vermieter behält sich das Recht vor, dem Mieter die  Verfügung über das Boot zu verweigern, für den Fall, dass dieser nicht die vorausgesetzte Eignung besitzt. In diesem Fall wird der Mietvertrag zum Nachteil des Mieters aufgekündigt. Der Mietpreis ist trotzdem fällig.
2) Benutzung: Der Mieter verpflichtet sich, das Boot wie sein Eigentum nach den Regeln guter Seemannschaft zu behandeln und zu handhaben. Den Vorschriften von Behörden muss Folge geleistet werden. Der Mieter ist im Falle einer Gesetzesübertretung, selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar.
3) Unter Deck besteht absolutes Rauchverbot. Der Mieter verpflichtet sich, dieses Rauchverbot einzuhalten.
4) Der Mieter haftet für alle Schäden am Boot und Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner Crew verursacht werden, nicht auf normalen Verschleiß zurückzuführen sind und nicht von der Versicherung reguliert werden.
5) Der Mieter verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen lt. Mietvertrag, an Bord zu nehmen, das Boot nur zu Vergnügungsfahrten zu benutzen und keine Wettfahrten durchzuführen. Das Abschleppen eines havarierten oder des eigenen Bootes ist grundsätzlich untersagt. Davon ausgenommen ist die gesetzliche Rettung und Hilfeleistung gemäß BinScgStr§1.16.  Der Mieter ist verpflichtet, Grundberührungen oder Schäden, die durch Unfälle im Eigenverschulden oder durch Fremdverschulden verursacht werden, unverzüglich dem Vermieter anzuzeigen. Sofern das Boot auf Grund gelaufen ist, ist die Art und Weise der Bergung mit dem Vermieter vorab abzusprechen, um Folgeschäden zu vermeiden. Bei Meldung schlechter Wetterverhältnisse ist nicht mehr auszulaufen bzw. der  nächstgelegene Hafen oder eine Ankerbucht aufzusuchen. 
6) Treten während der Mietperiode Schäden am Hausboot auf, die die Funktions- und Betriebssicherheit gefährden oder einschränken, so hat der Mieter dem Vermieter sofort telefonisch zu informieren, um mit ihm notwendige Reparaturen abzustimmen, die nur der Vermieter veranlasst.
7) Reparaturmaßnahmen, die im Sinne der Sicherstellung, Rettung und Hilfeleistung gemäß BinSchStr0§1.16 notwendig sind, werden vom Vermieter anerkannt.
8) Unfälle und Havarien müssen umgehend der nächsten Hafen- oder Polizeibehörde und dem Vermieter gemeldet werden. Dabei sind Personalien, sowie Namen aller Havariebeteiligten festzuhalten. Der Mieter fasst darüber einen kurzen schriftlichen Bericht mit Skizze ab, dem alle Havariebeteiligten unterzeichnen. Dieser Bericht muss innerhalb von 24 h nach Schadens-  ereignis bei der Uecker Service GmbH & Co. KG eingehen. Erfüllt er diese Verpflichtung nicht, kann er für den Havarieschaden haftbar gemacht werden.

Das Hausboot darf nur auf schiffbaren Binnengewässern Berlin/ Brandenburg und Mecklenburg Vorpommerns gefahren werden. Der Fahrzeugführer muss ausreichende Revierkenntnisse im Chartervertrag bestätigen

Die gesamte Tour muss so gestaltet werden, insbesondere die Rückreise so angetreten werden, dass auch bei widrigen Umständen die rechtzeitige Ankunft im Ausgangshafen gewährleistet ist. In anderen Fällen ist der Vermieter sofort telefonisch zu informieren. Die Rückgabe des Bootes ist abgeschlossen, wenn der Mieter seine persönlichen Dinge von Bord genommen hat und der Vermieter das Boot und die Ausrüstung nach Prüfung auf Vollständigkeit und Unversehrtheit im Zielhafen abgenommen hat. Hiervon wird ein Protokoll erstellt, das nach Unterzeichnung durch den Mieter und Vermieter verbindlich ist. Bei fehlender oder defekter Ausstattung werden die Kosten in Rechnung gestellt.

Bei verspäteter Rückgabe hat der Chartergast pro angefangenen Tag ( ab 10.00 Uhr, lt. Vertrag ) die doppelte Gebühr der Tagescharter zu bezahlen, wenn ihn eine Schuld an der Verspätung trifft. Darüber hinaus trägt der Mieter die dem Vermieter und der Nachfolgecrew entstandenen zusätzlichen Kosten, wie Hotel, Porto, Telefongebühren, etc. Sobald sich abzeichnet, dass die Tour an einem anderen Platz als dem Vertragshafen beendet werden muß, ist der Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen. Der Mieter verpflichtet sich in diesem Fall, beim Hausboot zu bleiben, bis der Vermieter das Boot übernommen hat. Das Boot gilt erst dann als ordnungsgemäß zurückgegeben, wenn es im Ausgangshafen abgenommen ist. Der Mieter trägt die entstandenen zusätzlichen Aufwendungen und Folgekosten. Als Verspätung gilt ebenfalls die nach der Rückgabe benötigte Zeit für die Reparatur von Schäden, die nicht Verschleißschäden sind und nicht oder nur mangelhaft ausgeführt wurden.

Bei Vertragspflichtverletzungen haftet der Mieter dem Vermieter für alle daraus entstandenen Folgen.

Reklamationen müssen bis 14 Tage nach Rückgabe des Bootes schriftlich, per Einschreiben an den Vermieter gerichtet werden.

Der Vermieter haftet nicht für Ausfälle, Unterbrechungen oder Fahrteinschränkungen, die aufgrund höherer Gewalt, Sperrungen oder Baumaßnahmen entstehen ( Hochwasser, Trockenheit, Streik etc. ) Im Falle der höheren Gewalt bemühen sich die Parteien um eine einvernehmliche Lösung.

Es gilt deutsches Recht. Sollte ein Teil dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so werden davon die übrigen Bestimmungen nicht berührt. Gerichtsstand ist Neuruppin. Vertragsänderungen bedürfen der Schriftform